Portugal

März 2019
29.03.2019

Letztes Wochenende sind wir umgezogen.
Nachdem wir 2 Monate eine sehr intensive und lehrreiche Zeit auf der Farm www.aquinta.org hatten, wurde es Zeit für uns den nächsten Schritt zu tun. 

Die 30h Arbeitswoche wurde gefühlt zunehmend zur Unfreiheit und uns wurde bewusst, dass wir wieder mehr gemeinsamen Freiraum brauchen. Nun stand zur Wahl gegen einen monatlichen Aufpreis weniger zu arbeiten und auf der Farm zu bleiben oder zu einer Mutter mit ihrer Tochter des Schulprojektes umzuziehen. 

Nach einem sehr lebendigen und sprudelndem Gespräch am Lagerfeuer mit ihr war klar, dass wir die größere Freiheit und gegenseitige Befruchtung wählen. 

Der März war für mich ein sehr herausfordernder Monat, in dem viele Dinge sehr ins Wanken geraten sind und ich mich vielen Herausforderungen stellen durfte. 

Dazu mehr in Kürze.... ♥️

Lange schon habe ich Nichts mehr in deny Blogg geschrieben, obwohl oder gerade weil so unendlich viel passiert. Und der fehlende Internetempfang aus dem Bett heraus ein großes Handycap war. 

Auf der Farm lief Alles gut. Wir waren mit wundervollen Menschen zusammen, genossen die Schönheit des Ortes und flossen mit den Tagesrhythmen der Farm. Am Anfang arbeitete ich noch mit und wir versuchten Beide unsere 30 Stunden zu leisten, was sich aber sehr schnell als unmöglich herausstellte mit 3 Kindern im Hintergrund. 

Als dann noch die Schulwege hinzukamen, war es gänzlich aus. Für mich begann sehr unerwartet und plötzlich der Netzwerkaufbau außerhalb der Farm, während das Leben auf der Farm ansonsten eher auf diesen Ort und die Menschen dort beschränkt. 

Nachdem wir uns unsere Bedürfnisse klar gemacht hatten, sprachen wir mit Ferry und kamen zu dem Ergebnis, dass ab sofort nur noch Eine(r) von uns arbeitet, wir für die Kids etwas zahlen und ich mich um die Organisation der Kids und den Aufbau unseres  Netzwerk kümmere. 

Sehr schnell sind wir in viele offene Arme gelaufen und fühlten uns sehr willkommen. 
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Gerade bin ich sehr dankbar für die unglaublich hohe Schwingung hier in der Region. Es ist als ob die Luft prickelt. Es entstehen wundervolle neue Projekte. Die Menschen, die hierherziehen sind sehr weltoffen und herzzentriert. Das Bewusstsein sehr groß. Die Meisten leben ihren Traum oder sind auf dem Weg ihren Seelenplan zu verwirklichen. 

Heute hatten wir einen Workshop mit Cristina. Sie ist Portugiesin, lehrt in der Regel in Lissabon und stellt ihr Landhaus den Kindern in dem Schulprojekt zur Verfügung. Sie hat uns Eltern heute eine Einweisung in die Arbeit mit Biografie gegeben und es war so schön diesen gemeinsamen Spirit der Eltern zu spüren. Die Herzensnähe und Offenheit. 

Raus aus der Opferrolle - rein in das Erschaffen. Freiheit ist nicht nur schön- auch herausfordernd, weil wir keinem System mehr „die Schuld“ geben können. Wir sind voll und ganz verantwortlich für unser Tun. Natürlich waren wir das schon immer, aber aus der Freiheit heraus ist es viel leichter zu sehen, wo wir uns selbst begrenzen  und in die Opferrolle begeben. 

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Ich habe vor Kurzem ein Interview mit Christina von Dreien https://youtu.be/GHuak3pCuJo gesehen und mit jedem Wort, was sie spricht, erreicht sie mein Herz ❤️. Für mich spricht sie die totale Wahrheit aus mit einer Klarheit und Sanftheit, die aus ihrer Essenz kommt. Sie hat mich sehr zum Nachdenken angeregt... 

Sie spricht von der Notwendigkeit herzbasierter Schulen. Schulen, in denen Kinder auf ihrem individuellen Weg zur Entfaltung ihrer Essenz unterstützt werden. Nicht alle Kinder befinden sich zum gleichen Zeitpunkt in gleichen Lernprozessen. Die Kinder lernen wieder zu spüren, was sie wirklich lernen wollen. Kinder werden heute an die Schulen angepasst, es braucht aber Schulen, die sich an die Lernprozesse der Kinder anpassen. 

Was ist in den Kindern vorhanden? Wo geht das Kind lang? 

Schule als Unterstützung, um die Grundvoraussetzung, mitgebrachte Fähigkeiten und Talente der Kinder zu sehen. Schule sollte Kindern ihren individuellen Weg öffnen. Schule hilft mit alle blockierenden Erziehungsmuster aufzulösen und zu ihrer Lebensaufgabe zurückzufinden. Schule als Begleitung bis Kinder so,reif sind in das Leben zu treten. 

Lernen ist etwas ganz Natürliches und braucht weder Zwang noch Druck. Schulstress entsteht nur, wenn die Art der Stoffvermittlung nicht mit dem Kind kompatibel ist. 30 Kinder in einen Raum einzusperren, leise zu halten und Allen den gleichen „Stoff“ einzufiltrieren ist nicht nur für die Kinder, auch für die Lehrer purer Stress.

Gibt es ein Bewusstsein von „Ich DARF in die Schule?“oder ist es ein „Ich MUSS in die Schule?“ Kinder sollen sich in der Schule wohlfühlen und in ihrer Seelenaufgabe unterstützt werden. Wenn wir unserem Seelenplan folgen, wird ganz automatisch für uns gesorgt. Und unser Leben macht Spaß 😁

Kinder brauchen Impulse. Es geht nicht darum, dass Kinder vor lauter Freiheit sich selbst überlassen sind. Es geht darum, Kinder in ihren Bedürfnissen zu sehen und zu unterstützen. Wer braucht gerade was? Wenn ein Kind begeistert von etwas ist, lernt es von ganz alleine. Es geht darum die Kinderseele zu bewahren und wieder mit dem eigenen Lernmotor und mit sich selbst in Kontakt zu kommen. 

Wird ein Kind dabei unterstützt ein Baumhaus zu bauen, wird es automatisch lernen seine Vorstellungskraft zu aktivieren, zu planen, zu zeichnen, zu messen und zu rechnen. Es hat Freude daran und lernt dran zu bleiben an einem Projekt.

Wir erziehen unseren Kindern ihren Lernmotor ab. Babys lernen von ganz alleine Sprachen, Stehen und Laufen. Da gibt es kein du MUSST. Da ist ein natürliches ich WILL. Schule sollte kein Ort sein, wo wir unsere Kinder hin abschieben, es sollte ein Miteinander wachsen sein. Das Kind bringt z.B. ein neues Weltbild in die Familie, neue Sichtweisen... Juchuuu. wir Eltern dürfen unser Weltbild erweitern.

Ist es richtig, dass Kinder wegen Schule krank werden? Krank sein als Ausflucht nicht in die Schule zu müssen? (-> meine Krankheit brauchte ich als Ausstieg aus der Karriereleiter, weil ich nicht die innere Freiheit hatte, ohne Legitimation auszusteigen)

Wieviel Vertrauen haben wir in unsere Kinder, dass sie lernen wollen von ganz alleine? Alle Kinder freuen sich auf die Schule und sind in der 1. Klasse noch hochmotiviert, aber spätestens in der 5. Klasse sind sie überhaupt nicht mehr begeistert. 

Unser Schulsystem hatte absolut seine Berechtigung. Jeder(r) durfte plötzlich lesen und schreiben lernen - es war nicht mehr nur der Elite vorbehalten. Das Schulsystem hat sich aber leider nicht mit der Gesellschaft mitentwickelt und deshalb gibt es immer mehr angebliche „ Problemfälle“. 

Unsere Zukunft erklären wir als krank, damit wir unsere Vergangenheit erhalten können.

Wir brauchen Menschen, die nicht nur 0815 denken. Jeder Mensch, der etwas Neues erfunden hat, wurde zuerst für verrückt erklärt. 

Zur Zeit fließt das Thema Schule sehr deutlich in unser Leben. Bislang haben wir jeden Tag 2 Stunden Homeschooling mit unseren Söhnen gemacht. Mathe und Deutsch im Schwerpunkt, hinzu kamen die ganz natürlichen Themen wie Baumpflege, Baumpflanzen, Regenerzeugung durch Wälder, Schneckenentsorgung durch gezielte Spaziergänge der Enten durch die Beete in der Nacht, Stromerzeugung durch Solarenergie, Wasserversorgung über eigene Wasserquellen, Kompostherstellung und Komposttoiletten, Permakultur, Ernten, Pflanzen, Tierpfege, Geburten in der aktuellen Lammingseason, damit einhergehende Konfrontation mit Leben und Tod, Leben in einer Gemeinschaft mit vielen verschiedenen Kulturen, gemeinsames Kochen, Backen, Listening Circles und natürlich ein sehr prägnantes Thema auf kleinem Raum im Wohnwagen: Ordnung und Sauberkeit

Es dauerte keine Woche, dass wir hier auf dem Hof angekommen waren, dass ich mit zu einem Preschool-Projekt mit Romy mitgenommen wurde. Ein Kindergarten, den man in Deutschland am Ehesten als Waldkindergarten bezeichnen würde. Der Kindergarten wird von einem israelischen Paar geleitet, was voller Liebe ist und den Kindern mit weit offenem Herzen begegnet. Als ich die beiden sah, wusste ich, dass es ein Geschenk für die Kinder ist, die in dieser Freiheit aufwachsen dürfen. Hinzu kommt, dass hier gerade wunderschönes Wetter ist und die Kinder den ganzen Tag draußen sein können. Sie haben ihre tägliche Routine mit freiem Spiel, Morgenkreis, Singen, Frühstück, tägliche Ausflüge in die Natur, Mittagessen und werden danach von ihren Eltern abgeholt. Die Hauptsprache ist Englisch. Donnerstags und Freitags kommt Larissa, die mit den Kindern Portugiesisch spricht, damit sie die Landessprache lernen. Wir haben uns, unserem Bauchgefühl folgend dafür entschieden, Romy in den Kindergarten zu integrieren ohne zu wissen, ob wir bleiben oder nicht. Zur Zeit tut sie sich noch etwas schwer damit, weil sie bislang kaum Englisch spricht. Es ist gleichzeitig faszinierend zu sehen, wie schnell sie die Sprache lernt. Jeden Tag kommen ein paar Worte dazu und sie ergänzt ihren spärlichen Wortschatz mit Händen und Füßen. Hier auf der Farm ist derzeit noch eine polnische Familie mit Kindern, die sich mit unseren Kindern super gut verstehen. Ein Segen. 🙏🏻

Über den Kindergarten sind wir dann auch auf ein neues Schulprojekt hier in der Region aufmerksam gemacht worden. Ein Freilernerprojekt. Der Ort, die Lehrer und die Eltern haben uns sofort ein gutes Gefühl gegeben. Auch hier ist spürbar wie unendlich groß die Möglichkeiten des Lernens aus der Freiheit heraus sind und was der Herzenskontakt zu den Lehrern ausmacht. Hinzu kommt der Ort.... Weite.... Stille.... Ein Indoor-Klassenzimmer, ein offenes Klassenzimmer... auch hier ist die Hauptsprache Englisch durch die vielen verschiedenen Kulturen. In dieser Region gibt es überwiegend zugezogene Holländer, Deutsche, Engländer, Brasilianer und Israelis. Auch hier ist das Ziel den Kindern Portugiesisch beizubringen. Die Eltern sind unglaublich. Total offen, willkommen heissend und aktiv. Jeden Tag gibt es ein Thema. Kochen, Kunst, Putzen, Englisch, Planung und Organisation und tägliche Feedbackrunden.... 

Nachdem unsere Kinder das gute Klima sofort gespürt haben, wollten sie gleich dort bleiben... und wir haben auch hier unserem Bauchgefühl folgend unser Ja gegeben. Es ist eine Investition und es wird auch deutlich was für ein Luxus unser „kostenfreies“ Schulsystem ist, auch wenn es über die Steuern gespeist wird. Da wir in unserem Forscherjahr viele verschiedene Aspekte erfahren möchten, gehen wir aktuell diesen Weg mit. Ohne zu wissen, wohin es führt. 

Wir sind, seit wir die Grenze zu Portugal erreicht haben, ständig in Kontakt mit Familien, die Homeschooling, Unschooling oder Freilerner sind. So werden wir zwangsläufig damit konfrontiert und ich setze mich gerade sehr intensiv damit auseinander. In Deutschland haben wir kaum eine Familie erlebt, die sich nicht über das Schulsystem insbesondere ab der 5. Klasse beklagt hat. Die meisten Kinder hatten wenig Lust in die Schule zu gehen - abgesehen von ihren Freunden oder interessanten Projekten. Und die Paul-Klee-Schule ist für mich immernoch ein Vorzeigebeispiel einer Schule, die einen Unterschied macht. Im Rahmen ihrer Möglichkeiten innerhalb des Systems. Ich bin der Schulleitung zutiefst dankbar, dass sie diesen Weg trotz aller Hindernisse und Gegenstimmen geht. Es ist ein Geschenk für unsere Kinder - für die Zukunft Deutschlands. 

Die meisten Eltern in Deutschland waren total gestresst, wenige davon im Einklang mit ihrer Essenz - mehr im Funktionieren. Und warum? Für mich ist es ein Ergebnis unseres bislang sehr starren Schulsystems. Kinder werden über Angst und Bestrafung an das System angepasst und sind deshalb sehr gut steuerbar. Ich selber bin das beste Beispiel dafür. 

Ich kam mit 6 Jahren in die Grundschule, geriet dort erstmal an eine Lehrerin, deren Werte vorwiegend Standes- und bildungsgeprägt waren. Als Tochter eines Augenoptikers geriet ich so immer mehr ins Abseits. Glücklicherweise wuchs die Klasse so sehr, dass sie in zwei Klassen aufgeteilt wurde und meine Eltern erkannten meine Not. 

In der neuen Klasse von Frau Niermeyer blühte ich auf. Aus einer kleinen zarten verkümmerten und vertrockneten Pflanze entwickelte ich mich zu einer prachtvoll blühenden farbenfrohen Blüte mit starkem, saftigem Stiel. Ich wurde Klassensprecherin und hatte eine wunderbar freudvolle Zeit ohne Druck. Ich fühlte mich sicher und stabil. Über all die Jahre hatte ich immernoch Kontakt zu meiner Klassenlehrerin. Vor zehn Jahren trafen wir uns mal wieder in Bonn und ihre Worte rührten mich zu Tränen. 

Sie selbst hatte Schule als großes Leid erfahren, hatte viel Angst, wurde oft bestraft und spürte, dass das nicht der Wahrheit entsprach, dass sie im Grunde nichts falsch gemacht hatte. Und daraus erwuchs ihr Wunsch Lehrerin zu werden und es mit ihren Schülern anders zu machen. Sie wünschte sich eine Schule, in der Kinder Vertrauen haben können und ihren eigenen Fähigkeiten entsprechend gefördert werden. Während ich das hier schreibe, laufen mir die Tränen. Sie hat genau das gelebt. Ich fühlte mich immer genau richtig wie ich bin, geliebt und sie gab mir Zeit an Stellen, wo ich mehr Zeit brauchte. So wuchs mein Vertrauen in mich, in meine Fähigkeiten und in Menschen. Ich bin unendlich dankbar für dieses Geschenk. 


Es sind 25 Volunteers gerade auf der Farm als wir ankommen. Überwiegend junge Leute zwischen 20 - 30. Und wir sind mit einer anderen polnischen Familie die Exoten. Egal wo wir hinkommen scheint es uns als Pioniere zu geben, da es noch nicht so viele Familien gibt, die als Volunteers reisen. 

Bevor wir die Reise gestartet haben, war mir nicht bewusst, dass wir Pioniere mit unserem Lebensweg sind, es wird uns aber immer klarer. 

Der Integrationsprozess in die Community ist für mich sehr bewegend, weil ich bemerke, dass ich nicht mehr zu den „Partypeople“ dazugehöre, sondern mich sauwohl damit fühle früh ins Bett zu gehen und Zeit mit meiner Familie zu haben. Es ist schmerzhaft auf eine Weise nicht mehr dazuzugehören und auf der anderen Seite super schön nicht mehr reinpassen zu müssen. 

Es bringt mich sehr zu mir selbst, weil ich wirklich entscheide, was ich wann möchte und was nicht. Auch der Wert meiner Familie wird mir plötzlich noch viel deutlicher. Was für ein hohes Gut, was ich in vielen Momenten nicht zu schätzen wusste. 

www.aquinta.org
Und hier finden wir unseren Platz inmitten der Natur - umgeben von Pferden, Schafen und Ziegen. Und - ohne Strom und Wasser. Nun dürfen wir wirklich tief in den Zyklus der Natur eintauchen. 

Duschen können wir am Farmhaus, Wasser tragen wir zum Wohnwagen und unsere elektronischen Geräte können wir im Seminarraum aufladen. 

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Direkt bei Ankunft läd Ferry uns ein das Gelände mit seinem Pickup zu erkunden und den richtigen Platz für unseren Wohnwagen zu finden. Eine rasante Fahrt voller Freude über diese unfassbare Weite. Loulou, die Wolfshündin, fährt auch mit.
Am 15.01. kommen wir nachmittags  auf der Farm an. Wir erreichen das Tor mit der Aufschrift „Aquinta“. Wir sind da. Während die Kinder sich total freuen endlich auf der Farm anzukommen, wächst in uns die Aufregung. Ein riesen Gelände erstreckt sich vor unseren Augen. 

Weite, Natur und Stille

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Nach so einer unglaublich schönen Zeit in totaler Freiheit und Unabhängigkeit können wir uns schwer an den Gedanken gewöhnen uns nun wieder in eine Lebensgemeinschaft einzugliedern. 

Viele Widerstände laden uns ein hindurch zu gehen. Eine neue Gemeinschaft, in der wir Niemanden kennen, eine bestehende Gruppe, in der wir unseren Platz neu finden dürfen. Wie ist es da? Wie sind die Menschen da? Kommen wir mit so viel Natur überhaupt klar? Wie wird es dort sein mit den Kindern?

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14.01.2019
Ein Tag auf dem Meer mit Delphinen

Wow, ich bin überwältigt von der Weite und Größe des Ozeans. Mutter Ozeans trägt uns, gibt uns Wasser und so unendlich vielen Lebewesen ihren Lebensraum. Noch nie habe ich das so intensiv gefühlt. Wie eine winzige Stecknadel in einem scheinbar unendlich großen Raum. Getragen von Mother Ocean - mir laufen die Tränen von tiefer Berührung. Und da - tatsächlich - Delphine zeigen sich uns.  Ganz tief draußen im Ozean. Sie springen und schwimmen und reagieren sogar auf unsere Töne. Auf dem Weg dorthin singe ich den Song „Mother Ocean“. Und auch hier: Amazing Grace 🙏🏻
Und dann noch ein Abstecher an das Cap Vicente

11.01.-15.01.2019 
Freistehen in Portugal 

Wir sind in Portugal angekommen und so berührt von der Schönheit der Natur. Amazing Grace. Worte braucht es da gerade nicht. Zusätzlich sind wir umgeben von strahlenden, glücklichen und freien Menschen, die sich hier häufen. 

Offenheit, Freiheit, Weite und Verbundenheit sind gerade unsere Begleiter. I love My life. Life is so beautiful. Amazing Grace is kissing us. 

🙏🏻

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Spanien 08.-11.1.2019

Gibraltar 10.01.2019

Wir platzieren unseren Lengi auf einem Campingplatz in der Nähe und fahren mit unserem Auto nach Gibraltar. Kurz vor der Grenze parken wir und gehen zu Fuß über die Grenze. Wir entscheiden uns mit dem Bus zur Gondel zu fahren. Schwups hoch auf „The Rock“. Von dort aus erkunden wir mit großer Begeisterung die „Insel“.

Die Berber-Affen - St. Michael‘s Cave - Skywalk - Hängebrücke - Air Force Stützpunkt - Blick auf Afrika- Höhlengänge - Carribean Village - der Flughafen von Gibraltar 

Wir lernen viel über die Historie, die Lebewesen, Kulturen und das Leben an sich auf Gibraltar. Beim Abstieg passieren wir eine adame mit ihren Tochter und ich frage sie, was sie bewegt hier in Gibraltar zu leben. Scheint es doch eine völlig überproportional übervölkerte englische Enklave zu sein. Wir sind überwältigt von diesen vielen Hochhäusern und Landerweiterungen in Form von Stegen, auf die ebenfalls Häuser gebaut sind. 

Für viele Menschen scheint es ein hohes Privileg zu sein, hier leben zu dürfen... und die Antwort ist kurz gefasst : „ Sicherheit, gute Schulbildung, Klima, Wohlstand, Arbeit und Jeder kennt Jeden - was Vor- und Nachteile hat.“


Das Highlight zum Ende des Tages: Wir verlassen Gibraltar zu Fuß und überqueren so das Flugfeld. Gerade haben wir es passiert, schließen sich auch schon die Schranken für Fußgänger und Autofahrer, weil ein Flugzeug startet. Wir erleben hautnah den Start und sind Alle sehr beeindruckt.

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Rückreise über Malaga 08.01.2019

Wir reisen mit dem Flieger über Málaga zurück, wo wir unseren Lengi dankbar und gut behütet wieder in Empfang nehmen. Er ist ein bisschen staubig und wir geben ihm erstmal eine frische Wellnessbehandlung. 😊 Hier einige Impressionen zu unserer Zeit in Spanien:


Stellplatz mit Sicht auf Gibraltar 
Unsere erste Ecologde im Bau...
Samurai am Strand